Opposition stellt gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten

 


Die FDP Selfkant hatte am heutigen Sonntag zum Neujahrsempfang in die Wehrer Bahn eingeladen. Vorsitzender Karl Busch begrüßte die zahlreichen interessierten Bürger, seine Parteifreunde, die Oppositionsparteien im Selfkant, Nachbarn aus Sittard, Regierungsvertreter der Provinz Limburg sowie die Freien Wähler aus Gangelt.

Nach der Ansprache von Karl Busch, in der er die Politik der CDU kritisierte (die CDU wurde nicht zum Neujahrstreffen eingeladen), kam Josef Werny (SPD) zu Wort. Er führte aus, dass die Oppositionsparteien einen gemeinsamen Kandidaten(in) zur kommenden Bürgermeisterwahl präsentieren werden. Dies begründete er u.a. mit einem „autoritären Verhalten des Bürgermeisters“. „Der Selfkant braucht keinen Sonnengott sondern eine Fachkraft“ - so Josef Werny. Momentan läuft eine Auschreibung um einen geeigneten Kandidaten zu finden.


Eine Partei findet sich neu


Hauptrednerin der Veranstaltung war Frau Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann, stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP. Sie erläuterte die Positionen der FDP nach dem Dreikönigstreffen ihrer Partei. Im Anschluss an ihre Ausführungen stand sie Rede und Antwort zu den Fragen des Publikums. Diese betrafen insbesondere die Thematik Asylpolitik und Integration. Wobei sie sich klar für eine offene Willkommenskultur und die Einhaltung der Menschenrechte aussprach.

Kritisch sah sie den Umstand, dass viele Asylsuchende nicht untätig in den Heimen herumsitzen wollen, sondern arbeiten und sich somit in die Gesellschaft einbringen wollen, was Ihnen verwehrt wird.
Weiter beklagte sie, dass es in der Politik oft an persönlicher Verantwortbarkeit fehlt. Dabei bezog sie sich auf dem Umstand, dass es in zahlreichen Städten und Gemeinden üblich ist, mit Währungen zu spekulieren, um so die Haushaltskassen aufzubessern. Was aber gerade im aktuellen Fall des Franken zu zusätzlichen Belastungen der kommunalen Haushalte und damit der Bürger geführt hat.

 

UHu

 


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