Dekanatsverband würdigt seine Repräsentanten

 

Birgden. Am Mittwochabend erlebte Birgden einen historischen Moment. Im Schützenheim der St. Urbanus Schützenbruderschaft lud der Vorstand des Dekanatsverbandes Gangelt-Selfkant zur Repräsentantenehrung ein. Diese Ehrungen finden traditionell im Heimatort der Dekanatskönigs statt. In Stahe-Niederbusch wurden vor Wochen die neuen Majestäten auf Dekanatsebene ermittelt, mit dabei Birgdens Schützenkönig Hermann-Josef Peters.  Insgesamt neun Könige/innen nahmen am Wettbewerb teil, dieser lebte von der Spannung. Im letzten Durchgang fiel die Entscheidung zugunsten von Hermann-Josef Peters, dieser konnte sein Glück zunächst nicht fassen, 46 Ringe von 50 möglichen bedeuteten den Triumph. Unter Applaus der Anwesenden Vereinsvertreter der Bruderschaften aus dem Dekanatsverband erhielt Hermann-Josef Peters das Dekanatsärmelband und Urkunde, Gattin Anja einen bunten Blumenstrauß. Dekanatsprinz wurde beim Jungschützentag in Breberen Nico Dahlmanns von der St. Hubertus Bruderschaft, der Prinz erhielt das Dekanatsschülerprinzenstoffabzeichen und Urkunde. Die Würde des Dekanatsschülerprinzen errang in Breberen Lennart von Ameln von der St. Sebastianus Bruderschaft Tüddern und erhielt das Stoffabzeichen sowie Urkunde.  Ausgezeichnet wurden jeweils auch die Vertreter. Helmut Cüppers von der St. Nikolai Bruderschaft Straeten erhielt als stellvertretender Dekanatskönig Urkunde wie auch die stellvertretende Dekanatsprinzessin Louisa von Ameln (Tüddern) sowie Yannis Scherrers (Straeten) als stellvertretender Dekanatsschülerprinz. Für den musikalischen Ton sorgte im Schützenheim der Musikverein Birgden, zuvor spielte im Festzug mit Abholung des Birgdener Schützenkönigs auch das Tambourcorps im Festzug auf. Die jeweiligen Heimatvereine würdigten am Abend selbst ihre Repräsentanten, auch hier wird Tradition gelebt. Norbert Küppers als stellvertretender Dekanatsbundesmeister führte durch das Programm, blickte in seiner kurzen Festansprache zu den zwei Dekanatsschützenfesten, lobte hier die Bruderschaften aus Birgden und Millen für große Schützenfeste. Besonders blickte Norbert  Küppers zu den beiden Heimatabenden zurück, sah hier die Schützenwerte mit Glaube, Sitte und Heimat mehr als gelebt. Nach dem offiziellen kleinen Festakt lag die Schützenwolke weiter über das Vereinsheim. 

 

HE

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