Sebastianus Sportschützen aus Tüddern mit Adleraugen

Tüddern. Die Siegerehrung im Klein-Kaliber Wettbewerb der Rundwettkämpfe im Schützendekanat Gangelt-Selfkant sah vor der Siegerehrung eine spannende Entscheidung um die Plätze zwei und drei. An der Spitze standen die Sportschützen der St. Sebastianus Schützen aus Tüddern mit 357 Punkten aus 12 Wettkampftagen. Zehnmal wurde die Traummarke 30 erreicht, lediglich zweimal schrammte man knapp am Rekord vorbei. Die Sportschützen der St. Severinus Bruderschaft Wehr und St. Quirinus Millen blickten auf insgesamt 355 Punkten. Ein Kabeln (Entscheidung) war notwendig und dies sollte die Spannung ankurbeln. Im ersten Durchgang gab es keinen Sieger, nach der zweiten Runde auch nicht. Nach dem dritten Durchgang mit ebenfalls Gleichstand wurden die Schießkarten unter die Lupe genommen. Hier hatte Wehr das bessere Schussbild, belegte Rang zwei und verwies Millen auf Rang drei. Insgesamt schossen 31 Mannschaften um den Sieg, der Schießsport hat im Dekanat einen großen Stellenwert.   Die Top Ten: 4. St. Joachim Schierwaldenrath II, 5. St. Urbanus Birgden und Vereinigten Schützen Breberen IV (beide 353), 7. St. Josef Hasterath II und St. Aegidius Kreuzrath (beide 350), 9. St. Johannes von Nepomuk Havert und St. Hubertus Süsterseel (beide 348). Die Sieger nahm Dekanatsbundesmeister Norbert Küppers und Dekanatsschiessmeister Peter Gerlach in der Westzipfelhalle Tüddern vor großer Kulisse (rund 70 Sportschützen) durchgeführt.  Die KK-Zwischenrunde wurde vor mehr als 25 Jahre seinerzeit von Norbert Küppers ins Leben gerufen, sah gleich großen Zuspruch in der Mitgliedsvereinen des Dekanatsverbandes. Hier sollte ein neuer Wettbewerb eingeführt werden, um den nicht Luftgewehr schießenden Schützen, die im Winterhalbjahr keine Wettkämpfe austragen ebenfalls ein Sportangebot zu machen. In dieser Zeit hat sich diese KK-Zwischenrunde zu einem attraktiven Wettkampf entwickelt.  Im Grußwort sah Norbert Küppers eine Erfolgsgeschichte, dankte insbesondere  allen Schießmeistern in den Bruderschaften, dankte aber auch den Dekanatsschießmeistern für ihr Engagement und ihre verantwortungsvolle Arbeit. Der Dekanatsbundesmeister blickte zu zwei wichtigen Terminen in naher Zeit, unter anderen mit dem Dekanatsjungschützentag am 04. März in Havert sowie erstem  Dekanatsschützenfest in 2018 am Wochenende  08. Juli  Schierwaldenrath. 

 

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