Hobbits, Römer, Klettertour

 

Winter ade, Frühling olé: Die Natur erwacht, die Osterferien sind da. Hier kommen unsere Tipps für erholsame Entspannung und abwechslungsreichen Freizeitspaß am Niederrhein.

„Raus in die Natur“ lautet der erste Tipp. Dazu geht es in die Sonsbecker Schweiz. Zwischen Rhein und Maas liegt der Campingpark Kerstgenshof. Dort bietet die Familie Ingenlath mit ihrem Team alles, was man für einen spannenden Urlaub in der intakten Natur am Niederrhein braucht. Egal, ob man mit dem Zelt oder dem Wohnmobil anreist, ein Mobilheim mietet oder das Pod genannte hobbitähnliche Holzhaus in Beschlag nimmt.

Fünf Sterne hat der naturnahe Campingplatz – und ein reichhaltiges Freizeitangebot. Spielplätze, Streichelzoo, Volleyballfeld bieten viele Möglichkeiten auf dem Gelände, der nahegelegene Reichswald lockt zu ausgedehnten Wander- und Fahrradtouren. Und abends kann man Biergarten, Clubhaus oder Jugendtreff nutzen.

Mindestens einen Tagesausflug wert ist der LVR-Archäologische Park Xanten (APX). Er ist der größte archäologische Freizeitpark Deutschlands – und hat entsprechend viel zu bieten. Dort erfährt man, wie die Römer vor rund 2.000 Jahren am Niederrhein lebten in der Colonia Ulpia Traiana, wie Xanten damals noch hieß.

Beim Blick auf die rekonstruierten Säulen werden die Dimensionen des früheren Hafentempels deutlich, riesengroß ist das Amphitheater, dessen Fassungsvermögen mit rund 10000 Plätzen etwa der Einwohnerzahl der Stadt entsprach. Auch Teile der 3,4 Kilometer langen Stadtmauer wurden wieder aufgebaut. Erfahren kann man, wie die Römer ihre Häuser bauten, welche Handwerke sie ausübten, wie sie Handel trieben. Im APX wird Geschichte lebendig – etwa, wenn man in den Römertopf schaut und kostet, wie Numidisches Huhn oder Lukanische Würstchen schmecken.

Hoch hinaus geht es bei Tipp Nummer drei. Es ruft der Kletterwald Niederrhein in Viersen. Er gehört zu den ersten und besten Kletterwäldern in Deutschland, mitten gelegen in den Waldflächen der Süchtelner Höhen. Allerdings haben die Parcours ordentlich gelitten beim Sturm Friederike am 18. Januar 2018. Viele Elemente wurden zerstört, und so befindet sich der Kletterwald derzeit im Wiederaufbau. Am 3. April wird er neu eröffnet - mit zunächst sechs Parcours und 70 Elementen. Deshalb gibt es für die Besucher zwei gute Nachrichten: Zum Saisonstart sind die Tickets um 20

Prozent ermäßigt, und das Sicherungssystem wurde komplett erneuert und entspricht nun der höchsten Kletterwaldnorm. Falls das Wetter nicht mitspielt, man aber dennoch klettern möchte, dem sei Clip’n Climb in Viersen empfohlen. Dort gibt’s an 30 Wänden, der Freefall-Rutsche und dem Sprungturm spannende Herausforderungen für alle Fähigkeiten.

www.niederrhein-tourismus.de

 

 

Titelbild: Hoch hinaus bis unters Dach geht’s in der Kletterhalle Clip’n Climb in Viersen. Foto: Niederrhein Tourismus Agentur Berns