Hastenrath hat nun eine Kaiserin

 

Hastenrath. Großes Interesse am Sonntagnachmittag beim Königsvogelschuss der St. Josef Schützenbruderschaft Hastenrath. „Haben wir bald eine Kaiserin?“ hinterfragten viele und diese Frage lockte in die Festhalle, hier findet traditionell das Königsschießen statt. Und nach dem 156. Schuss am Sonntag, 20. März 2018 wurde gegen 16:30 Vereinsgeschichte geschrieben. Rebekka Gerads-Sube hatte Kimme und Korn gut eingestellt, das Adleraugen auf volle Konzentration gestellt und dieser Schuss löste Glücksmomente in der Halle aus. Der Jubelschrei war weit ins Gangelter Land zu hören, denn die Bruderschaft hat erstmals in ihrer Geschichte eine Schützenkaiserin. Und nicht nur die heimische St. Josef Bruderschaft freute sich. Ebenfalls freut sich der Dekanatsverbandsverband Gangelt-Selfkant, denn bei den beiden Dekanatsschützenfesten in Schierwaldenrath (Wochenende 8. Juli)  und Isenbruch (WE 19. August) hat man schon mal einen ganz besonderen Hingucker.

Königsgemahl Stefan Sube war aufgeregt wie alle in der Festhalle und Hastenrath selbst, nach dem Kaiserschuss waren Freudentränen sichtbar. Zu den allerersten Gratulanten zählte auch Günter Zillgens, amtierender Schützenkaiser der Bruderschaft. „Jetzt bin ich der Altkaiser“ lachte der Schützenbruder und freute sich wie alle in Halle dass am Tage die Bruderschaft Schützengeschichte geschrieben hatte,.

Und vielleicht schrieb Hastenrath am Tage ganz große Geschichte. Erste Recherchen wurden bereits in die Wege geleitet, ob Hastenraths Kaiserin nun auch im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften die erste Kaiserin ist. Auf jeden Fall feiert Hastenrath seine Kaiserin auf dem Kaiserfest, dieses wurde bereits auf den  7.- 9. September terminiert und mit in das Oktoberfest  eingebunden. Die Band „Allgäu Power“ spielt hier am Freitag auf, am Samstag findet der Festabend statt. Und nicht nur die 38jährige Rebekka Gerads-Sube schrieb Geschichte. Tochter Esther schaffte ebenfalls den Hattrick und wurde erneut Schülerprinzessin der Bruderschaft. Das Schützenwesen hat im Hause Gerads-Sube einen sehr hohen Stellenwert. Da wird gleich bei den nächsten Kirmesveranstaltungen doppelt gefeiert. Im Wettbewerb um den Jugendprinzen hatte die Familie keinen Kandidaten, konnte hier nicht ins Geschehen eingreifen. Jugendprinz der St. Josef Bruderschaft wurde Peter Tholen, auch er stand im Rampenlicht und musste durch die große Gratulationscour.

 

Im Rahmen des Schützentreibens gab es eine Beförderung im Schützenwesen der Bruderschaft. Burkhard Bomanns wurde zum Stabsoffizier mit Rang „Major“  befördert. 

 

Titelbild: Hastenraths neue Schützenkaiserin Rebekka Gerads-Sube lachte wie Tochter Esther als Schülerprinzessin und Jugendprinz Peter Tholen mit  derSonne um die Wette. 

 

HE

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