„Generation hilft“ unterstützt „WoGe e.V.“ mit Fahrzeug

Dank der Spende ist den jungen Menschen mit Behinderung mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben möglich als bisher.

 

Gangelt-Kreuzrath. Schon seit Tagen wird Wilhelm Rütten diese Frage gestellt: „Wann kommt das Auto denn endlich?“ Nun war es am vergangenen Dienstag soweit: In Gangelt-Kreuzrath hat Wilhelm Rütten aus Erkelenz, Vorstandsmitglied des Fördervereins „WoGe e.V.“ – Wohnen in Gemeinschaft –, den Ford Fusion abholen können. 

Hans-Josef Thelen, Vorsitzender von „Generation hilft – der Förderverein der Heinrichs Gruppe“, hat auf dem Kreuzrather Hof, der Hauptverwaltung der Heinrichs Gruppe, symbolisch den Schlüssel des Fahrzeugs an Wilhelm Rütten übergeben. „Generation hilft“ unterstützt damit das Projekt des Betreuten Wohnens, das auf der Klimaschutzsiedlung des ehemaligen Bauxhof in Erkelenz entstanden ist. „Wir freuen uns riesig über das Engagement des Fördervereins der Heinrichs Gruppe – das Auto ermöglicht uns wesentlich mehr Flexibilität als bisher“, sagt Wilhelm Rütten. 

Unter anderem ist auf dem Gelände des ehemaligen Bauxhof ein Neubau mit Appartements für junge Menschen mit Behinderung entstanden. Sie haben dort ein Zuhause gefunden, das ihnen erlaubt, mit Hilfe professioneller Betreuung ein möglichst selbstständiges Leben zu führen. Die Eltern der 20- bis 30-Jährigen bilden den Verein „WoGe e.V.“ und haben sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Unterstützer in der Region für ihr Projekt zu gewinnen. Der Kontakt zur Heinrichs Gruppe war schnell geknüpft: Die Ehefrau von Wilhelm Rütten, Elisabeth Rütten, ist in der Pro8 Kückhoven angestellt, einer geschützten Einrichtung für Menschen mit Demenz der Heinrichs Gruppe. 

Mit der Bereitstellung des Autos sind viele alltägliche Dinge wie Arztbesuche oder Einkäufe für die Menschen mit Behinderung nun leichter zu bewältigen. „Und genau das ist die Zielsetzung unseres Fördervereins Generation hilft“, beschreibt Hans-Josef Thelen. „Wir unterstützen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.“ 

Wohin die erste Fahrt mit dem Wagen gehen wird, weiß Wilhelm Rütten in jedem Fall: Von Kreuzrath aus auf direktem Weg zum Straßenverkehrsamt nach Heinsberg, um alles Notwendige zu regeln – damit der Wagen noch am gleichen Tag in Erkelenz präsentiert werden kann.

IE

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