IuK Einheit vertiefen die Zusammenarbeit

Vor Kurzem veranstaltete die Informations- und Kommunikationseinheit (IuK) des Kreises Heinsberg ihre traditionelle Wochenendübung. Dieses Jahr stand die Technische Einsatzleitung und das Führen von Bereitstellungsräume auf dem Übungsplan.

In diesem Jahr wurden die Übungen der IuK Einheit des Kreises Heinsberg gemeinsam mit der IuK Einheit der Stadt Aachen durchgeführt. Die befreundete Einheit traf mit einigen Mitgliedern unter der Leitung von Mark Vaniczek an der Unterkunft der IuK in Hückelhoven ein. Am ersten Abend wurden die beiden IuK-Einheiten zunächst durch einen Mitarbeiter des Feuerschutzzentrums Erkelenz in die technischen Details des neuen Abrollbehälters Technische Einsatzleitung (AB-TEL) unterwiesen.

Am frühen Samstagmorgen wurden die Kameraden der beiden IuK Einheiten in die erste Übungslage eingewiesen. Hierbei hatten sich der Leiter der IuK Einheit Kreis Heinsberg Mike Dauvermann und sein Stellvertreter Marcus Franßen ein komplexes aber durchaus realistisches Szenario ausgedacht. Im Bereich der Stadt Hückelhoven war zu einem Waldbrand größeren Ausmaßes gekommen. Die IuK Einheit des Kreises Heinsberg richtete an der Unterkunft in Hückelhoven eine Technische Einsatzleitung ein. Dazu wurden die beiden Abrollbehälter AB-IuK (Abrollbehälter Information- und Kommunikation) und AB-TEL Einsatzbereit mit Telefon, Funk, Internet und Satellitenfernsehen ausgestattet und besetzt. Die IuK Einheit der Stadt Aachen bekam die Aufgabe am Schacht 3 in Hückelhoven einen Bereitstellungsraum einzurichten und diesen zu betreiben. Hier mussten eine Festnetzleitung für Telefon, Funk und Stromversorgung eingerichtet werden. Neben der Bereitstellungsraumführung wurde ein Meldekopf für anrückende Einsatzkräfte errichtet. Nach einer gewissen Zeit musste durch den mitgebrachten Lichtmastanhänger der Feuerwehr Aachen auch eine Bereitstellungsraum Beleuchtung sichergestellt werden.

Kreisbrandmeister Klaus Bodden und der Leiter der Feuerwehr Hückelhoven Sven Lange machten vor Ort sich ein Bild der Übung und waren sich Beide über die Wichtigkeit der Einheiten einig. Nach rund neun Stunden intensiver Übung nutzten die Mitglieder der beiden Einheiten die Gelegenheit, am Grillstand weitere Erfahrungen auszutauschen und die Übung Revue passieren zu lassen.

 

OT