Beförderungen bei der Feuerwehr in Breberen

 

Auch in diesem Jahr wurde das Sankt Martinsfest in Breberen wieder von der Feuerwehr organisiert. Beim anschließenden Kameradschaftsabend standen diesmal gleich fünf Beförderungen an.

 

In Breberen findet das Sankt Martinsfest immer an dem Freitag nach dem 11. November statt. Der Sankt Martinszug, bei dem die Kinder ihre größtenteils selbstgebastelten Laternen präsentieren, führt nach dem großen Martinsfeuer auf dem alten Sportplatz zur Festhalle, wo der Sankt Martin die Tüten mit Weckmann und Süßigkeiten an die Kinder verteilt. Seit Generationen ist diese ehrenvolle Aufgabe fest verbunden mit der Familie Schmitz. Der aktuelle Sankt Martin, Norbert Schmitz bekleidet dieses Amt seit mehr als 25 Jahren. Zuvor haben bereits sein Vater Josef Schmitz und sein Opa Ludwig Schmitz 45 Jahre beziehungsweise zehn Jahre den Mantel vor den Breberner Kindern geteilt. Nachdem die letzten Gäste die Festhalle verlassen haben, startet im Feuerwehrgerätehaus Breberen der Kameradschaftsabend der Löscheinheit. In den letzten Jahre wurde der Kameradschaftsabend meistens mit der Ehrung von langjährigen Feuerwehrangehörigen verbunden. Obwohl in diesem Jahr kein rundes Dienstjubiläum anstand, fiel der Kameradschaftsabend dennoch nicht ganz aus.

 

Ganz am Anfang seiner Karriere bei der Feuerwehr steht Michael Meeßen. Der Leiter der Feuerwehr Gangelt, Günter Paulzen, überstellte Michael Meeßen aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung der Feuerwehr. Gleichzeitig wurde er hiermit zum Feuerwehrmann befördert. Ebenfalls zu Feuerwehrmännern befördert wurden die beiden Anwärter Phillip Görtz und Christian van de Berg. Einen Schritt weiter ist bereits Mark Schmitz, nach erfolgreichem Abschluss seiner Grundausbildung wurde er zum Oberbrandmeister befördert. Zuletzt beförderte Günter Paulzen Unterbrandmeister Simon Esser nach erfolgreich bestandenem Gruppenführerlehrgang zum Brandmeister. Zuvor hatte Simon Esser einen Laufbahnlehrgang am Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen (IdF NRW). Das IdF NRW ist die zentrale Ausbildungsstätte für Feuerwehrangehörige und Mitgliedern von Krisenstäben. Es ist mit rund 100 Mitarbeitern und etwa 300 Internatsplätzen die größte Feuerwehrausbildungsstätte in Deutschland. Zum Institut gehören ein Übungsgelände außerhalb von Münster und Einrichtungen für den theoretischen Unterricht.

 

OT

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