Alarmübung an der Gesamtschule Höngen

Am Montagabend um 18:28 Uhr heulten im gesamten Gemeindegebiet die Sirenen. Schon kurze Zeit später rollten alle vier Löscheinheiten zur Gesamtschule Höngen, zu einer unangekündigten Alarmübung.
Beim Unterricht einer Technikklasse kam es bei Lötarbeiten zu einem technischen Defekt, der wiederrum einen Brandausbruch verursachte.

Bei dem Eintreffen der ersten Kräfte drang dichter Qualm aus den Kellerräumen der Schule. Ein aufgebrachter Hausmeister gab an, dass mehrere Kinder noch vermisst werden. 

 

Nachdem eine erste Erkundung durchgeführt wurde, drangen sofort mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung in die Kellerräume vor und führten im Laufe des Einsatzgeschehens 8 Kinder aus dem Gebäude. Weitere anrückende Kräfte bauten eine umfangreiche Wasserversorgung auf. Der panische Hausmeister versuchte eigene Rettungsmaßnahmen zu treffen, dabei verlor er jedoch die Orientierung im Gebäude und konnte sich nur noch auf das Dach der Schule retten.  Er wurde durch weitere Kräfte über tragbare Leitern in Sicherheit gebracht.

 

Um die einzelnen Einsatzabschnitte besser koordinieren zu können, stand an der Einsatzstelle die Informations- und Kommunikationseinheit der Einsatzleitung mit dem Einsatzleitwagen zur Seite.

 

Zum Abschluss der Übung bedankte sich die Führung der Feuerwehr Selfkant für die zahlreiche Beteiligung und das schnelle, effektive Vorgehen. Ein besonderer Dank ging an die Schüler, die die Übungsstatisten spielten sowie den Hausmeister des Objektes, Frank Köhnen, der die Wehrführung bei der Planung und Durchführung der Übung sehr unterstützte.

 

 

AS

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