Besuch des Krematoriums Niederrhein

 

Am neuen Büro, Im Gang 38 in Geilenkirchen, trafen sich 14 EhrenamtlerInnen um von hier aus in Richtung Willich zum Krematorium Niederrhein (Haus Bönninghausen) zu starten.

Dort angekommen, wurden diese bereits von der freundlichen Mitarbeiterin Frau Lichtenstein in Empfang genommen. Nach einer kurzen Vorstellung unseres Vereins führte sie uns ins monumentale Hauptgebäude, welches über zwei besondere Abschiedsräume mit eigener Atmosphäre und Ausstrahlung verfügt. Der endgültige Abschied gehört zu den schwersten Momenten im Leben. Deshalb erhält man dort, wenn man einen dieser Abschiedsräume nutzt, einen eigenen digitalen Schlüssel, mit dem ein bis zu 24 stündiger Zugang an 7 Tagen die Woche gewährt wird. 

Gemeinsam mit dem Bestattungsunternehmen Ihrer Wahl, setzen sich die Mitarbeiter während der ganzen Zeit dafür ein, einen würdevollen, pietätvollen und persönlichen Abschied zu ermöglichen. Hiervon konnten die EhrenamtlerInnen sich bei der Führung, bei der ihnen viele Räumlichkeiten gezeigt wurden, überzeugen (z.B. ein stimmungsvolles Foyer, in welchem man vor Beginn der Trauerfeier mit Familie und Gästen verweilen kann, zwei Zeremonienhallen - klein für 30-40 Personen / groß für bis zu 100 Personen - in welchen, unter der von Ihnen ausgewählten Musik, die Trauerfeier stattfindet).

Nach der Trauerfeier wird der Sarg – in Begleitung der Familie und Gäste - in den Krematoriumraum gebracht. Hier kann man auf Wunsch anwesend sein, wenn der Sarg in den Ofen eingebracht wird. Die Öfen wurden natürlich auch besichtigt.

Die Teilnehmer von Camino, die auf alle von ihnen gestellten Fragen entsprechende Antworten erhielten, fanden diese Führung sehr aufschlussreich. Es wird im Haus Bönninghausen eine sehr harmonische, respekt- und ehrergreifende Arbeit geleistet. 

Alle waren beeindruckt von dem wunderschönen Ambiente und den stilvoll geschmückten Räumen. Es wird hier wirklich auf alles geachtet, um eine würdevolle Verabschiedung zu ermöglichen. 

Kurz vor 19.00 Uhr bedankten sich die EhrenamtlerInnen für die informative Führung und verabschiedeten sich von der sympathischen Frau Lichtenstein. Zum Dank wurde ihr ein kleines Präsent überreicht. Auf der Rückfahrt ging der Gesprächsstoff nicht aus. Am Zielort angekommen, traten alle zufrieden ihren Heimweg an.

 

 

FJB

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