Stabübergabe an der Gesamtschule Gangelt-Selfkant

Höngen.  „Meine Güte, meine Güte“ – Schulleiter Reinhold Schlimm von der Gesamtschule  Gangelt-Selfkant wurde in der verdienten Ruhestand versetzt. In einer sehr beeindruckenden Feier wurde deutlich, dass mehr als Ära zu Ende ging – das Gesicht der Schule geht von der Kommandobrücke. 

Die Feierstunde begann mit einer Zeitreise in das Jahre 2011, da wurde die Gesamtschule Gangelt-Selfkant auf den Weg gebracht.  Schulleiter Reinhold Schlimm und Robert Roßmüller hatten zu Beginn nur ein kleines Team. Startete die Schule 2012 mit acht Lehrkräften, so sind es heute weit über 60 Lehrkräfte an den beiden Standorten. Beim Startschuss 2012 begannen 113 Schüler/innen, im neuen Schuljahr 2019/2020 sind es 30 Klassen mit insgesamt 934 Schüler/innen. In einer sehr emotionalen Feierstunde sagten auch die Schüler/innen Dank.

 „Sie haben in den sieben Jahren mit viel Herzblut unsere Schule aufgebaut“  dankte die Schülervertretung  für sieben wunderbare Schuljahre in denen sie nach eigenen Angaben selbst erwachsen wurden.  Vom Gesamtschulzweckverband Gangelt-Selfkant dankte Vorsitzender Herbert Corsten: „Sie waren ein Glücksfall für uns“ so der Bürgermeister.

Auch Gangelts Bürgermeister Bernhard Tholen sah als Vorsitzender des Zweckverbandes durch den  Aufbau der Gesamtschule eine Wertsteigerung für die Region und den Schulleiter wie einen Hauptgewinn im Lotto.

 

Stabübergabe

 

Von der Bezirksregierung war Schuldezernentin Cornelia Ossendorf  aus Köln angereist, verabschiedete Reinhold Schlimm und sprach im Namen der Bezirksregierung Dank und Anerkennung aus, stellte anschließend Julia Recknagel –bisher Heinrich-Heine Gesamtschule Aachen- als neue Schulleiterin vor. Die beiden Bürgermeister begrüßten ebenfalls Julia Recknagel. Der scheidende Schulleiter überreicht symbolisch einen Staffelstab an die Nachfolgerin, wünschte alles Gute. Julia Recknagel blickte zum sportlichen Staffellauf und sah hier nur einen Erfolg, wenn alle an einem Strang ziehen und sich jeder auf jeden verlassen kann.  Die neue Schulleiterin fand ein sehr eingespieltes und starkes Lehrerteam vor,  zeigte sich von der Feierstunde regelrecht beeindruckt und freut sich auf die neue Herausforderung. Sie möchte gemeinsam mit dem Lehrerkollegium und Schüler/innen dieses Erbe anzupacken und nicht zu nur verwalten.

 

 

 

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