Wie geht es weiter in den Schulen?

Update vom 20.4.

Mitteilung aus dem Schulministrium

 

Die Beschränkungen wegen des Coronavirus sollen vorsichtig gelockert werden. Der Schulbetrieb soll stufenweise starten.

Auf der Seite vom Kreis Heinsberg ist zu lesen:

Im Mittelpunkt von Gesprächen mit der Bezirksregierung Köln und im Krisenstab des Kreises stand Ende der Woche die Umsetzung der Maßnahmen ab dem 20. April. Die bestehenden Kontaktbeschränkungen bleiben weiterhin gültig. Während die Kindertagesstätten weiterhin auch im Kreis Heinsberg geschlossen bleiben, werden die Abschlussklassen der weiterführenden Schulen (10. Klasse sowie Abiturklassen sowie die diversen Abschlussklassen an den Berufskollegs) ab dem Donnerstag, 23. April, wieder beschult. Das Schulangebot ist nicht verpflichtend, sondern kann freiwillig wahrgenommen werden. Ab Montag, dem 20. April, sind die Schulen wieder für die Lehrkräfte freigegeben.
Ab dem 4. Mai sollen dann zusätzlich noch die Abschlussklassen des kommenden Schuljahres 20/21 den Schulbetrieb aufnehmen.
Ab dem 20. April folgt der Kreis Heinsberg der landesweiten Regelung für die Kinder-Notbetreuung für Eltern, die in systemrelevanten Berufen tätig sind. Hier haben Landrat, Bürgermeister und das Land Einvernehmen erzielt. Die fünf Jugendämter im Kreisgebiet wollen sich abschließend dazu am Freitag abstimmen. Allerdings bittet der Kreis Heinsberg eindringlich darum, dass auch diese Eltern vorrangig nach Betreuungslösungen im privaten/familiären Umfeld suchen, bevor als letzte Möglichkeit die Notbetreuung in Anspruch genommen wird.
Weitere Informationen zu den landesweit ab Montag gültigen Maßnahmen findet man auf den diversen Seiten der zuständigen NRW-Landesministerien.

 

 

Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration teilt mit:

Quelle: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/stamp-stufenweise-oeffnung-bei-kindertagesbetreuung-wird-auf-erwerbstaetige


Auf Grundlage der neuen Corona-Betreuungsverordnung der Landesregierung werden ab dem 23. April 2020 die geplanten, schrittweisen Anpassungen bei der Kindertagesbetreuung in Nordrhein-Westfalen umgesetzt. Familienminister Joachim Stamp: „Nach den Ergebnissen der heutigen Schaltkonferenz mit Bundesministerin Giffey und den Kolleginnen und Kollegen der Länder haben wir für Nordrhein-Westfalen ein gestuftes Verfahren vorgesehen.“

Wie bereits in der gestrigen Corona-Betreuungsverordnung der Landesregierung beschlossen wird die derzeitige Notbetreuung ab Donnerstag, 23. April 2020, um einige Berufsgruppen der bisherigen kritischen Infrastruktur moderat erweitert. Für Montag den 27. April 2020 wird die Notbetreuung zusätzlich für erwerbstätige Alleinerziehende vorbereitet.
Familienminister Stamp: „Dies ist mir ein großes Anliegen, ich hätte mir eine bundeseinheitliche Regelung gewünscht. Wir werden in Nordrhein-Westfalen die erwerbstätigen Alleinerziehenden, die in der aktuellen Situation besondere Herausforderungen zu meistern haben, unterstützen und entlasten.“

Darüber hinaus hat die Jugend- und Familienministerkonferenz beschlossen, unter Leitung von Nordrhein-Westfalen und Brandenburg ein Konzept zu erarbeiten, unter welchen Kriterien weitere Schritte der Öffnung der Kindertagesbetreuung möglich sind. Familienminister Stamp: „Mein Ministerium lädt dazu bereits heute ein, um gemeinsam mit Fachabteilungen aus Bund und Ländern unter wissenschaftlicher Begleitung durch Experten aus den Bereichen Kindheitspädagogik und Hygiene zu beraten.“ Entsprechende Empfehlungen sollen der Bundeskanzlerin und den Ministerpräsidenten rechtzeitig vor der nächsten gemeinsamen Beratung am 30. April vorliegen. Minister Stamp: „Wir haben eine große Verantwortung dafür, jedem Kind so schnell wie möglich und verantwortbar wieder frühkindliche Bildung zu ermöglichen.“

Die Corona-Betreuungsverordnung sowie die Tätigkeitsbereiche für eine erweiterte Notfallbetreuung ab 23. April 2020 finden Sie auf der Website des Ministeriums: https://www.chancen.nrw/

 

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie teilt mit:

Quelle: https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/antraege-auf-nrw-soforthilfe-2020-ab-sofort-wieder-moeglich


Ab sofort können Kleinunternehmer, Freiberufler und Soloselbständige wieder einen Antrag auf die NRW-Soforthilfe 2020 stellen. Das Antragsverfahren erfolgt mit zusätzlichen Sicherheitsüberprüfungen nach wie vor ausschließlich digital unter https://soforthilfe-corona.nrw.de. Auch die Auszahlung bereits bewilligter Anträge wird wiederaufgenommen.

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Wir haben die Aussetzung des Verfahrens genutzt und diejenigen Anträge abgearbeitet, die die Bezirksregierungen bisher zurückstellen mussten. Dazu gehören doppelt und dreifach gestellte Anträge sowie solche von Gesellschaften bürgerlichen Rechts, wo möglicherweise mehrere Gesellschafter separat einen Antrag eingereicht haben. Diese bringen wir mit den an Gründonnerstag gestoppten Auszahlungen nun als erstes auf den Weg, um schnell zu helfen.

Wir werden alle Hebel nutzen und sicherstellen, dass das Geld der Steuerzahler auch wirklich nur an die in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedrohten Kleinstunternehmen, Freiberufler und Soloselbständigen weitergereicht wird. Betrüger müssen entlarvt und der Staatsanwaltschaft überführt werden.“

Das verbesserte Antragsverfahren stellt durch einen Abgleich mit den Finanzbehörden in Zweifelsfällen sicher, dass die Kontoverbindungen dem Antragsteller zugeordnet werden können. IBAN-Nummern, die dem Finanzamt nicht bekannt sind, werden nicht akzeptiert.

Nachdem Betrugsversuche durch abgefischte Daten bekannt geworden waren, hatte die Landesregierung Ende vergangener Woche vorübergehend Auszahlungen und Antragstellung gestoppt. Zahlreiche Betrugsseiten konnte in der Zwischenzeit abgeschaltet werden. Es wird weiterhin dringend empfohlen, ausschließlich die offiziellen Webseiten der Landesregierung mit den Endungen .nrw oder nrw.de zu nutzen.

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