Aktiver Vogelschutz

Durch die im Flug blinkende schwarze Ober- und schwarzweiße Unterseite kann man fliegende Kiebitze schon aus weiter Entfernung erkennen. "Noch vor 50 Jahren war der Kiebitz auf den Feldern und Wiesen in Deutschland häufig zu sehen. Heute ist er aus vielen Agrarlandschaften verschwunden und gilt als „stark gefährdet“." schreibt der Nabu.

Doch damit muß man sich nicht abfinden. "Eine rein praktische Schutzmaßnahme ist die Markierung der Nester schon vor der Bodenbearbeitung oder auch auf früh bestellten Feldern, um sie dadurch vor unnötiger Zerstörung durch Feldarbeiten zu bewahren. Diese Hilfe für den Kiebitz mit relativ einfachen Mitteln hat die UNB in Kooperation mit der Landwirtschaftskammer in diesem Jahr erstmals initiiert." informierte Peter Hamacher im letzen Jahr auf den Seiten des Nabu Selfkant.

Und das Konzept von Peter Hamacher geht auf, dies zeigen folgende Bilder aus dem Sefkant. Hier haben wir inzwischen einen relativ großen Kiebitzbestand, der sich auch erfolgreich vermehrt.

 

Und die Kiebitze verteidigen ihr Revier erfolgreich gegen Eindringlinge, in diesem Fall ein Graureiher.

UHu