Aktiv in der Westzipfelregion

Im Rahmen der Fördermaßnahme des Landes Nordrhein-Westfalens hat Gabriele Deyerling-Seidel inzwischen das 3. Projekt nach der Zustimmung der LAG Westzipfelregion bei der Bezirksregierung zur Prüfung/ Genehmigung eingereicht.
Die beiden abgeschlossenen Projekte stellten in allen 4 Gemeinden Gangelt, Waldfeucht, Selfkant und Heinsberg Stadt jeweils 10 „geheime Glücksplätze“ vor, die von den Bürgern der Gemeinde eingereicht worden waren. An den 40 Glücksplätzen wurden Stelen mit Hinweistafeln aufgestellt, die erklärten, was den Platz für den Einsender so besonders macht. Die Glücksplätze wurden auf einer Übersichtskarte eingezeichnet, mit den GPS-Koordinaten ergänzt und mit einer Kurzbeschreibung versehen war. Diese Karte wurde an alle Haushalte verteilt, es stehen noch Karten kostenlos zur Verfügung.
In einem zweiten Projektantrag wurde dann das Buch „Mein Stück Glück- Geheimtipps aus dem Westzipfel“ ermöglicht, das bei der Autorin und an bestimmten Verkaufsstellen für 7€ erworben werden kann. 2€ dieses Betrages gehen an die Kinderhilfe Selfkant. Das Buch veröffentlicht alle Texte und Bilder der Stelen und ergänzt zusätzliche Anekdoten, Hinweise oder Erklärungen, außerdem werden Routenvorschläge gemacht und andere Tipps gegeben.
Das neue Projekt „Aktiv in der Westzipfelregion“ ist vom technischen Ablauf her ähnlich, hat aber eine andere Intention.
Es geht hierbei darum, Bürger der Westzipfelregion, aber auch Vereine oder andere Gruppierungen, aufzufordern, ihre Information zu möglichst kostenlosen Aktivitäten bekannt zu geben- und das bezieht sich nicht nur auf den Sport. Es gibt natürlich durchaus auch frei zugängliche Sportmöglichkeiten wie Fitness-Pfade, Informations-Rundwege zu bestimmten Themen, Bouleplätze, Skaterbahnen, Sport im Park oder ähnliches, die vorgestellt werden sollen. Auch kostenlose Schnupperstunden der Vereine könnten sich hier wiederspiegeln. Andererseits gibt es Menschen, die mit ihrem Hobby in der Gemeinschaft aktiv sind, ohne dass ein Mitgliedsbeitrag bezahlt werden muss. Das kann Musik, Schauspiel, Handarbeit, Lesekreise, Ehrenamt zur Unterstützung z.B. benachteiligter Menschen und vieles mehr sein.
Anders als bei den Glücksplätzen geht es hier nicht um das Verborgene, sondern um den kostenlosen oder niedrigpreisigen Zugangsweg, denn viele Familien und Einzelpersonen haben deutliche Geldprobleme.
Durch die Darstellung in einem Buch- von der Aufmachung her ähnlich wie das Glücksbuch, inhaltlich aber ganz anders- kann jeder, der eine Aktivität sucht, nachschlagen, wo es etwas Bestimmtes gibt oder sich inspirieren lassen, was er/sie unternehmen könnte. Außerdem wird man das Angebot auf einem anderen VITAL.NRW- Projekt finden können: der Plattform www.westzipfel-interaktiv.de
Von diesem Angebot soll niemand ausgeschlossen sein- im Idealfall ist das Angebot barrierefrei und steht allen vorurteilsfrei offen.
Dieses Konzept liegt seit Ende Juni der Bezirksregierung zur Prüfung vor und, wenn es genehmigt wird, werden die Bürger der Westzipfelregion wieder zur Teilnahme aufgerufen.