Kunst in Geilenkirchener Schaufenstern


Ein roter Faden, der gute Laune macht!

Geilenkirchen – Geilenkirchener aufgepasst – es zieht sich ein roter Faden durch die Stadt. Einer, der auf einer tollen Idee der Künstlerin Karin Foerster basiert und der vielen Leuten nicht nur große Freude bereiten, sondern auch noch gute Laune bescheren wird. In 20 Geschäften auf der Konrad-Adenauer-Straße, der Herzog-Wilhelm-Straße und rund um den Friedlandplatz sind ab sofort Gemälde der diplomierten Geilenkirchener Grafik-Designerin ausgestellt, die einfach nur erfrischend sind. „Ich habe diese farbenfrohen und außergewöhnlich inspirierenden Bilder von Karin Foerster in einigen Schaufenstern gesehen und bin hin und weg“, schwärmt eine Passantin. „Jetzt habe ich erfahren, dass im ehemaligen Cafe de Bache eine Liste von allen teilnehmenden Geschäftsleuten aushängt, und Sie können sicher sein, dass ich diesem roten Faden komplett folgen werde“, verrät sie uns.
„Die Idee hatte ich eigentlich schon vor vielen Jahren, aber aus Zeitgründen habe ich sie immer wieder auf Eis gelegt. In der Coronazeit aber, in der ich meine Werke - wie viele andere Kunstschaffende auch – nicht mehr bei Ausstellungen präsentieren kann, habe ich sie wieder aus der Schublade geholt“, erzählt Karin Foerster, die sich riesig über die Unterstützung der Geilenkirchener Geschäftsleute freut. „Natürlich war erst einmal Klinkenputzen angesagt und es war auch oft beschwerlich, aber inzwischen haben mir viele teilnehmende Geschäftsleute augenzwinkernd anvertraut, dass die Menschen jetzt doch viel länger an den Fenstern stehenbleiben, als üblich – und dabei natürlich auch die Ware begutachten.“ Ein gutes Argument für alle Kunstfreunde, sich an den manchmal großen, aber auch oft sehr kleinen Bildern der Geilenkirchenerin Künstlerin zu erfreuen. Kleine dicke Frauen tauchen immer wieder auf, aber die „Spinnerin des roten Fadens“ präsentiert auch Landschaften, Akte und Wohlfühlmotive – nicht nur auf Leinwand sondern auch auf liebevoll gestalteten Lampenschirmen.
Karin Foerster hat mit viel Elan eine alte Idee in die Realität umgesetzt, ohne dabei an große Erlöse durch Verkäufe zu denken. Als echtes Geilenkirchener Mädchen ist es ihr wichtig den Pulsschlag ihrer Heimatstadt wieder ein wenig zu beschleunigen, Abwechslung für die Schaufensterbetrachter zu schaffen und anderen Künstlern die Gelegenheit zu bieten, ihrer Idee zu folgen und weitere rote Fäden durch die Stadt zu spinnen. Von solchen Kreativen kann Geilenkirchen nicht genug haben!

RM

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