Respekt und Anerkennung für die Arbeit in den Selfkänter Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen

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Neben den „normalen“ Terminen- Haustürbesuche, Dörfertour, Teilnahme am Diskussionsabend des Gewerbevereins in Süsterseel und an der Ratssitzung in Tüddern, war es dem Bürgermeisterkandidaten Johannes von Helden ein großes Anliegen, sich bei den Hausärzten und Pflegeeinrichtungen vorzustellen und für die außerordentlich gute Leistung in Corona-Zeiten zu bedanken .
Wie bei allen Terminen wurde er von Vertretern der Fraktionen begleitet, die ihn unterstützen: SPD, FDP, PRO Selfkant und Bündnis90/ Die Grünen.
Dabei gab es für die jeweilige Einrichtung einen kleinen Blumenstrauß und eine größere Menge von Handdesinfektionssprays, die erfreut angenommen wurden.
Besonders viel Zeit nahmen sich die allgemeinmedizinische Praxisgemeinschaft Dr. Beckers (Saeffelen) und das Alten- und Pflegeheim St. Josef in Höngen für die Besucher.
Dr.Bernd Beckers war Arzt des ersten Corona-Patienten und traf damals eine ihm vorher nie erlebte Situation vor. Er selbst war danach von Quarantäne betroffen, wie auch manche seiner Mitarbeiterinnen, und die Situation des Patienten war besorgniserregend. Es folgten zusätzliche Sprechstunden am Wochenende sowie ein ausgeklügeltes System, das es ermöglichte, Covid-Verdächtige von den anderen Patienten zu trennen.
Für ihn ist es immer noch erschreckend, wie viele Nachwirkungen und Begleiterscheinungen die Covid-19 Infektion haben kann und wie viele Todesfälle es unter seinen Patienten deswegen bisher schon gegeben hat.
Er und seine Mitarbeiter appellieren dringend an alle, nicht leichtsinnig zu werden und die Kontaktgebote und Maskenpflicht ernst zu nehmen.
Anschließend informierte sich Johannes von Helden noch über den Fortschritt des Dorfsaals Saeffelen, da Dr. Bernd Beckers der Vorsitzende des gleichnamigen Vereins ist. Vor dem Dorfsaal sind inzwischen auch die Pflasterarbeiten weitgehend erledigt.


Dr. Bernd Beckers berichtete darüber, dass die anfallenden Kosten durch die Gestattung von privaten Feiern mit Schankbetrieb aufgefangen würden und sprach seine Hoffnung aus, dass der Saal die Gemeinschaft unter alteingesessenen und neuen Dorfbewohnern weiter stärken würde. Er hob auch die Unterstützung durch den Bürgermeister und Gemeinderat und den unermüdlichen Einsatz des Ortvorstehers, Herr Werner Jörissen, hervor
Auch beim Alten- und Pflegeheim St.Josef in Höngen nahm sich der Leiter, Volker Kratz mit seinen Mitarbeitern und einigen Bewohnern viel Zeit, um über die veränderte Arbeit zu berichten. Die Gäste erfuhren von den enormen Belastungen des Personals, wozu eine Bewohnerin verkündete „Die müssen mehr verdienen!“
Herr Kratz hob lobend hervor, dass viele der Aktionen, die man sich ausgedacht hatte, um den lange Zeit isolierteren Bewohnern eine Freude zu machen, von den Mitarbeiter*innen vorgeschlagen und organisiert wurden. Ob Waffeln backen, Zirkus, Cocktail-Stunde oder Musikdarbietungen- die Liste der Aktivitäten ist noch länger.
Bei allen Alteneinrichtungen und Ärzten konnten die Gäste eine enorme Motivation und Freude an der Teamarbeit erkennen. Die Selfkänter können stolz und dankbar sein im medizinischen und pflegerischen Bereich so gut aufgestellt zu sein.

 

(g.d-s)