Schlechter Zustand der Heerstraße in Höngen! Wie geht es weiter?

 

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Der Zustand der Heerstraße in Höngen (unebene Fahrbahn nach Aufbringung des Teerbelages) war ja auch Thema beim Bürgermeister-Schlagabtausch in der Waldschänke Neiss, Süsterseel am 18. August (Selfkant-Online hat ausführlich berichtet). In meinen vorab veröffentlichten und verteilten Flyer hatte ich dieses brisante Thema der Heerstraße bereits kurz angesprochen.
Informationen für die direkten Anwohner der betroffenen Straße oder Einwohner aus Höngen hat es dazu bislang leider nie gegeben. Auch wenn es sich bei dem Teilbereich um eine Landstraße (L 228) handelt, sehe ich da schon unsere Gemeindeverwaltung, die derzeitigen Ratsmitglieder oder insbesondere den Ortsvorsteher in der Pflicht uns Höngener zu informieren.
Leider ist dies nicht geschehen!?
Ich habe mich dann selbst darum gekümmert, da ich die Thematisierung dieses traurigen Umstandes für ungemein wichtig halte. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Sachbearbeiter beim Landesbetrieb Straßenbau NRW habe ich erfahren, dass „die Strecke unter Beobachtung ist“ und im Herbst 2020, also in nächster Zeit, erneut begutachtet werden wird. Wenn die Unebenheiten auf der Heerstraße unverändert Bestand haben sollten, wovon ich zum jetzigen Zeitpunkt ausgehe, erfolgt eine entsprechende Mängelbeseitigung durch die bauausführende Firma. Das heißt leider: Erneute Sperrungen, erneute Beeinträchtigungen für Schulkinder, Anwohner, Pendler und unsere Geschäfte.
Da viele Höngener, aber auch Pendler z.B. aus anderen Selfkantorten, von der letzten Baumaßnahme überrascht waren, sich die Straßenbauarbeiten leider auch sehr negativ für unsere Geschäfte in Höngen darstellten, habe ich beim Landesbetrieb Straßenbau NRW angeregt, dass die einzelnen Bauabschnitte bei der Mängelbeseitigung kleiner sein sollten und somit Sperrungen der Heerstraße in einem vielleicht erträglichen Maße erfolgen. Auch sollte es eine rechtzeitige Info an die Bewohner Höngens geben. Meine Vorschläge wird der Landesbetrieb an die ausführende Firma herantragen. Ich gehe zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass dies dann auch erfolgen wird.

Auch wenn die erneute Baumaßnahme nicht unbedingt unsere Zustimmung findet und hätte vermieden werden können, sind wir wenigstens jetzt informiert! Auch bei mir steht die Strecke übrigens unter Beobachtung!
Euer
Wolfgang Robertz, freier Kandidat im Wahlbezirk Höngen I