Eröffnung des Nikolauszimmers

"Der Nikolaus in Höngen hat eine über 200 Jahre lange Tradition. Diese, auch heute in seiner Urform gespielten Tradition, soll auch in der Zukunft die Kinder erfreuen. Wir wollten mit dem Bau des Nikolauszimmers einen weiteren Anstoß für den Nikolausbrauch geben. Unser Bemühen geht aber noch weiter, so dass wir den Antrag gestellt haben den Nikolausbrauch in seiner Selfkantform, als immaterielles Kulturgut anzuerkennen. Dies würde für die Region ein weiteres Alleinstellungsmerkmal sein" - führte Gottfried Engendahl am Samstag in seiner Begrüßung anlässlich der Eröffnung es Nikolauszimmers in Höngen aus.

"Wir haben lange gearbeitet um dem Nikolaus in Höngen ein besonderes Zuhause zu geben.
Es war dafür notwendig den Speicher zu renovieren, einen neuen Fußboden einzubauen, Wände und Decken zu errichten. Auf Wunsch des Nikolauses besondere Nischen einzubauen, für Strom und Beleuchtung zu sorgen. Ja ihr werdet sehen er hat sich ein schönes Zuhause gewünscht und bekommen. Viele Ideen sind eingeflossen um das Heim des Nikolauses, hier besonders für die Kinder, schön zu gestalten.

Für die bösen Kinder nicht ganz so schön, haben wir auch einen Verschlag für den Hans Muff vorgesehen. Der Hans Muff war aber nicht so begeistert von seinem Verschlag. Denn als er das Zimmer des Nikolauses gesehen hat, wollte er auch so ein Zimmer bekommen. Weil wir das nicht machten, darum ist der Hans Muff auch heute nicht gekommen."

Sein Dank gilt den Spendern und Sponsoren, die mit ihrem Beitrag wesentlich zur Fertigstellung beigetragen haben. Hier wurde besonders die Gemeinde Selfkant erwähnt, die den größten Teil der Materialkosten übernommen hat.  Weiter wurde die Kreissparkasse Heinsberg genannt, sein Dank galt aber auch den vielen kleinen Spendern. Das besondere Dankeschön galt natürlich den Bauarbeitern und Helfern, die die Räume gestaltet, gebaut und gewerkelt haben. Und hier wurde Herrn Willi Leß besonders hervorgehoben.

Er war immer zur Stelle, wenn es hieß, zu arbeiten. Ob es im Winter recht kalt oder im Sommer sehr warm war, Willi konnte nichts verdrießen und er war immer fleißig bei der Arbeit, betonte Gottfried Engendahl in seiner Laudatio. Der Kulturverein bedankte sich für die geleistete Arbeit und ernannte Willi Leß zu seinem Ehrenmitglied. Eine Urkunde wurde höchstpersönlich vom Nikolaus überreicht.

Dieser fand auch außerhalb seiner Saison den weiten Weg nach Höngen und hatte natürlich für jeden Besucher eine kleine Aufmerksamkeit im Gepäck. Die Rolle des Nikolaus wurde vom Pastor Klaus Buyel übernommen, der auch die Einsegnung des Zimmers vornahm. 

 

UHu