Keine BinckBank Tour in Hillensberg und Sittard


Hillensberg. Die Niederlande ziehen seit Wochenbeginn die Verordnungen/Beschränkungen bezüglich steigender Infektionszahlen gewaltig an, hart betroffen davon sind die Sportveranstaltungen. Am Dienstag verdichtete sich mehr und mehr ein Sportverbot für die am Tage gestartete BinckBankTour (BBT) in Blankenberge/B für die Renntage in den Niederlanden. Und dann folgte auch die Mitteilung - nachdem der Bürgermeister der Gemeinde Sittard-Geleen bereits eine Zielankunft in Sittard nicht genehmigte -, dass ab sofort in den Niederlanden keine Radrennen stattfinden dürfen. Dies bedeutet auch für Hillensberg, dass der Radklassiker im 16. Jahr (erstes Rennen unter Benelux-Rundfahrt, danach Eneco-Tour und nunmehr BinckBank Tour) nicht durch den Selfkant düst und auch das radsportbegeisterte Sittard keine Zielankunft sieht – am Freitag, 2. Oktober wäre großer Radsporttag in der Grenzregion gewesen. Die Organisatoren der BBT versuchen nun zu retten was zu retten ist, planen eine Fortsetzung der Tour in Belgien – man möchte die Tour zu Ende führen. Auf der ersten Etappe belegte der Deutsche Radprofi Pascal Ackermann vom Team Bora-Hansgrohe Rang drei. Erst auf den letzten Zentimetern vor der Zieldurchfahrt schoss der Belgier Jasper Philipsen vorbei, gewann den Massensprint. Ackermann sah noch wenige Meter vor Ziel als Etappensieger aus. Am Freitag wäre Start der vierten Etappe in Riemst bis Sittard-Geleen über rund 180 Kilometer gewesen (zweimal Durchfahrt Hillensberg rund 14:00/16:00), die Schlussetappe am Samstag startet in Ottignies-Louvain-la-Neuve (B) mit Zielankunft in Geraadsbergen (B).

 

HE

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