Fit für die Energiewende?

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die Bundesregierung hat im Herbst die im Klimaschutzprogramm geplanten Regelungen für einen CO2-Preis auf Benzin, Diesel, Heizöl und Gas beschlossen. Es soll ein Anreiz geschaffen werden weniger CO2 zu erzeugen. Die Einnahmen aus der CO2-Bepreisung will die Bundesregierung in Klimaschutzmaßnahmen investieren und den Menschen in Form von Entlastungen an anderer Stelle zurückgeben. Angedacht sind sinkende Abgaben auf den Strom, eine höhere Pendlerpauschale und günstigere Zugfahrten.

Elektroenergie soll die Energiequelle der Zukunft werden. Dazu soll der Ausbau von Windkraftanlagen forciert werden. 

 

Wie bei jeder geplanten Veränderung gibt es ein „Für und Wider“. Unabhängig davon, dass Städte und Gemeinden nicht die Gesetzte vorgeben, sollte aber auch der Selfkant hier ein zukunftsträchtiges Konzept haben. In diesem Zusammenhang möchte ich folgende Fragen stellen.

Ist die Infrastruktur bereits an den geplanten Strombedarf der Elektromobilität und der neuen favorisierten Erdwärmeheiztechnik (speziell in kalten Wintern) angepasst?

Gegenwärtig werden Gasleitungen verlegt. Warum wird das gemacht, wenn Gas als Energiequelle ohnehin keine Zukunft hat? Wird der Ausbau fortgesetzt?

Sind auf dem Gemeindegebiet weitere Windkraftanlagen oder Solaranlagen geplant?

Die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel soll lukrativer werden. Was ist diesbezüglich im Selfkant geplant?

Wie „grün“ ist der Strom, den wir heute im Selfkant beziehen?


Mit freundlichen Grüßen

Uwe Huchel

 

 

Update 10.11.2020

Sehr geehrter Herr Huchel,

am 07. November haben Sie sich in einem offenen Brief, den Sie auf selfkant-online veröffentlicht haben, an mich gewandt. Da zur Beantwortung der Fragen auch eine gewisse Recherche notwendig ist, bitte ich um Verständnis, dass ich die Fragen nicht unmittelbar beantworten kann. Ich werde aber zeitnah versuchen, Ihnen eine Rückmeldung zu geben.

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Reyans