Der Ekel hat einen Namen

Der Ekel hat einen Namen: Immer mehr Corona-Masken werden achtlos weggeworfen

Sie liegen an Wegen, auf Plätzen, in Einkaufskörben: benutzte Mund-Nasen-Bedeckungen. Auch im Selfkant sorgen sie an vielen Stellen für Unmut und Ekel. Eine kurze Betrachtung:
Wenn jemand die Maske fallen lässt, dann zeigt er sein wahres Gesicht. Und das ist mittlerweile des Öfteren der Fall. Das liegt nicht daran, dass sich alle Leute offen und ungeschminkt zeigen. Nein, die Maske fällt aus einem anderen Grund. Geh‘ mal zu irgendeinem Supermarkt, ob in Tüddern oder Süsterseel. Dann siehst Du auf den Parkplätzen, ja sogar im Einkaufswagen die eine oder andere benutzte Corona-Maske, um für ein griffbereites Ekelerlebnis zu sorgen. Oder: Fahr‘ mal auf dem einen oder anderen Fahrradweg spazieren. Dort siehst Du schon mitunter nach einigen Metern eine Maske im Gras, ein Stück weiter die nächste und gleich danach die dritte. An der Gesamtschule in Höngen z. B., auf dem Radweg von Tüddern nach Havert allein diese sechs gebrauchten Masken (siehe Foto). Da haben Leute auf unangenehmste Weise ihr wahres Gesicht gezeigt. Kommentar einer Frau: „Da fehlen einem die Worte.“
Oh, es gibt viele Worte dafür. Ich sag's mal so: Es ist einfach eklig, widerlich, abstoßend, grässlich, abscheulich, übel, widerwärtig, fies, schauderhaft und total überflüssig. Reicht das nicht, oder besser: muss das sein: die Umwelt als einen einzigen, persönlichen Mülleimer zu missbrauchen?

Harry W. Seipolt