Was du tun willst, das tue bald

Sarkastisch könnte man formulieren, der Wellenbrecher hat den Sturm nicht überstanden, der Sturm war stärker als erwartet oder der Wellenbrecher war zu knapp ausgelegt. Statt nun umgehend zu handeln, wird auf die Zeit nach Weihnachten vertröstet, dann sollen strengere Maßnahmen greifen. Und was passiert in der Zwischenzeit? Können die Statistiker dann täglich neue Negativrekorde vermelden? Das Virus kennt kein Weihnachten.

Und es geht auch nicht nur um die Gesundheit der Menschen, es geht auch um die Unternehmen und Selbständige, die durch den ausbleibenden Erfolg der getroffenen Maßnahmen immer mehr unter den auferlegten Berufsverboten leiden. Die angekündigte Soforthilfe - für zahlreiche Unternehmen ein Hoffnungsschimmer - hat viele noch nicht erreicht und wird sie auch nicht erreichen, da sie die Kriterien nicht erfüllen, Hilfe vom Staat zu bekommen. Um zu überleben, müssen Kredite aufgenommen werden. Wie lange soll das noch gehen? Die Betroffenen bekommen ihr Gehalt nicht automatisch von „Vater Staat“.

Also lieber strengere Maßnahmen, die zwar schwer zu vermitteln und unangenehm sind, statt ein unkonsequentes Vorgehen und ein nicht endender Leidensweg. Das schützt Leben und mindert die wirtschaftlichen Folgen.

 

UHu

 

 

Die Corona Zahlen vom Kreis packt W. Heynen täglich in eine Exceldatei und erstellt daraus 2 Grafiken für Selfkant und Gangelt.
Die Grafiken erreicht man am einfachsten über diesen Link: dekanat-gangelt-selfkant.de