Hospizbegleiter von Camino informieren sich

Hospizbegleiter von Camino informieren sich bei Führung durch den Friedwald Bergerbos / St. Odilienberg

Ehrenamtliche Hospizbegleiter von Camino werden im Laufe der Begleitung von Menschen mit lebensverkürzten Erkrankungen oft zu deren engen Vertrauten und zu Ansprechpartnern für die Zugehörigen. Persönliche Gedanken, Wünsche, Ängste und Sorgen können ohne Tabu angesprochen, besprochen und reflektiert werden.
Es kommt immer wieder vor, dass auch die eigene Bestattung Thema von Gesprächen ist.
In einer solchen Situation ist es für den Hospizbegleiter*in wichtig, über die verschiedensten Bestattungsformen gut informiert zu sein.
Rudi Dohmen, vom Bestattungshaus Dohmen in Dremmen, ist ein langjähriger Freund und Förderer des ambulanten Hospizdienstes Camino. Im Rahmen eines jährlichen Vortrags informiert er Hospizbegleiter in Ausbildung und die Öffentlichkeit regelmäßig über Traditionelles und Aktuelles, rund um verschiedenste Bestattungsformen. Er öffnet den Blick für vielfältige Möglichkeiten und bezieht dabei auch unsere Nachbarländer ein.


Im Rahmen seiner informativen Tätigkeit führte Dohmen zusammen mit Enkelin Anna eine Gruppe interessierter Hospizbegleiter durch den Friedwald Bergerbos in St. Odilienberg. Während des Rundgangs durch die Naturruhestätte erläuterte er die verschiedenen Gräberfelder und die vielfältigen Möglichkeiten der Beisetzung mitten in der Natur. Er informierte über der Nutzung der Begegnungskapelle und zeigte Orte der Besinnung und inneren Einkehr, die durch jeden Besucher des Friedwaldes genutzt werden können. Die individuelle Grabgestaltung, die mit der Natur im Einklang stand, beeindruckte so manchen der Ehrenamtler.
„Ich bin dankbar für die vielfältigen Eindrücke und fühle mich für zukünftige Fragen nach Bestattungsmöglichkeiten in der Natur gut vorbereitet“ resümiert B. Stevens, ehrenamtliche Hospizbegleiterin von Camino, im Anschluss an die Führung.