Erstes Sommerschulcamp an der Westzipfelschule

„Ein Sommercamp – auch im Winter“ und auf jeden Fall eine Wiederholung im nächsten Jahr, wünschten sich die Schülerinnen und Schüler in der Abschlussrunde des ersten Sommerschulcamps der Westzipfelschule. So gut hatte es den rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gefallen.
Luca, einer der jungen Teilnehmer, brachte es so auf den Punkt: „Mir hat besonders gefallen, dass ich mit den anderen zusammen sein konnte und was die Betreuerinnen alles für uns vorbereitet haben.“
Und das konnte sich wahrlich sehen lassen. Es wurde geforscht und gebaut, es wurde Musik gemacht und gespielt, die verschiedensten Sportarten konnten ausprobiert werden.
Fatima Deckers begeisterte alle mit ihrem Trommelzauber und nahm die Kinder mit auf eine eindrucksvolle Reise in ihr Heimatland Marokko. Die Feuerwehr Selfkant besuchte die Kinder gleich mit drei Fahrzeugen. Bei der eigens dafür entworfenen Feuerwehrolympiade war vor allem gute Zusammenarbeit gefragt, denn ohne Teamarbeit geht es bei der Feuerwehr und auch in der Schule nicht.
Am Donnerstag machte man sich dann mit der gesamten Gruppe zu Fuß auf den Weg nach Bocket zum Erlebnisbauernhof Blomland. Hier schlugen die Kinderherzen beim Reiten und Füttern der Tiere höher.
Auch von einer Schnitzeljagd durch Saeffelen mit kleinen Aufträgen waren die Kinder begeistert. Hier wartete auf die Sieger natürlich auch eine kleine Belohnung.
„Wir haben bei unserer Ferienmaßnahme insbesondere das in den Blick genommen, was den Kindern in den Monaten der Pandemie so gefehlt hat“, so Schulleiterin Andrea Reh, die auch zum 8-köpfigen Betreuerinnenteam zählte. „Die Kinder brauchen vor allem den Kontakt zu Gleichaltrigen“, so die Schulleiterin. „In den Kernfächern konnten wir die Kinder durch die gute digitale Infrastruktur in unserem Schulträgerbereich auch im Lockdown weiter fördern. Aber auf alles, was Schule sonst ausmacht, mussten sie verzichten. Neben dem Spaß am Lernen möchten wir die Kinder durch die Ferienmaßnahme auch fördern in der Weiterentwicklung personaler und sozialer Kompetenzen. Wir müssen sie vor allem stärken und aufbauen. Es gibt auch bei uns Kinder, die sehr unter dem Lockdown gelitten haben. Sie waren oft einsam und traurig und bei vielen sind auch die Folgen des Bewegungsmangels deutlich zu sehen.“
So war es für das gesamte Team aus Studentinnen und Betreuerinnen eine große Freude, zu sehen, wie viel Spaß die Kinder im Sommercamp hatten. Durch das gemeinsame Spielen und Erleben haben die Kinder wieder an Freude, Kraft und Mut dazugewonnen. Und sie haben auch ganz viel dazu gelernt.
Eine Mutter meinte beim Abholen „Ist das schön, dass die Kinder wieder einmal Kind sein dürfen.“ Auch der Bürgermeister der Gemeinde Selfkant zeigte sich begeistert von dem Angebot der Schule und spendierte den Kindern am letzten Tag ein leckeres Eis.
Am Ende wurden unter den Kindern Telefonnummern ausgetauscht, denn es wurden auch 0neue Freundschaften geschlossen.
Beim Sporttag, an dem die Kinder unter Mitwirkung von Ehrenamtlichen in die Sportarten Tischtennis, Tennis und Fußball hineinschnuppern konnten, wurden viele Talente entdeckt. Und auch an der Jugendfeuerwehr haben schon einige Schülerinnen und Schüler ihr Interesse bekundet. So wurden schon die ersten Brücken in die Zeit nach der Corona-Pandemie gebaut.

 

AR

 

 

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