Manege frei

Wenn der Zirkus sein buntes Zelt auf dem Bolzplatz in Schalbruch aufbaut, beginnt für die Schülerinnen und Schüler der Westzipfelschule eine - im wahrsten Sinne des Wortes – magische Woche.

Eine Woche lang dürfen die Kinder nun Akrobaten sein, Tellerdreher oder Jongleure. Jedes Kind findet seinen unverwechselbaren Platz im Zirkus.
Die Kinder wachsen in dieser Woche über sich hinaus. Was am Anfang noch unmöglich erscheint, ist am Ende der Woche ein leichtes Spiel. Alles läuft dann auf den Höhepunkt der Woche zu: Die Aufführung im Zirkuszelt vor großem Publikum.
Wenn dann die Lichter angehen und die Musik ertönt, werden alle von der Stimmung im Zirkus ergriffen. Nicht selten wischen sich die begeisterten Eltern und Großeltern Tränen aus den Augen, wenn sie den Luftakrobatinnen oder Seiltänzerinnen zuschauen. Es ist wirklich beeindruckend, was die Kinder in nur einer Woche in der Manege präsentieren. Bei den schlagfertigen kleinen Clowns bleibt kein Auge trocken.
Schon zum vierten Mal kommt das Team vom Zirkus Regenbogen in die Westzipfelschule. Seit 2009 ist das Zirkusprojekt alle 4 Jahre fester Bestandteil des Schulprogramms. Jedes Kind soll einmal in seinem Schulleben diese besondere Erfahrung machen.
Nicki und Simone Lagrin erarbeiten mit ihrem Sohn Andrew und den Kindern das ganz Programm. Die Drei sind Profis in ihrem Tun und haben ein wunderbares Gespür für die Bedürfnisse der jungen Artisten. „Nicki findet immer die richtigen Kinder für die passenden Nummern“, ist die einhellige Meinung im Lehrerkollegium.
Sehr verantwortungsbewusst ist das Team auch im Umgang mit den Hygienemaßnahmen in der jetzigen besonderen Situation.
Ein paar Fotos lassen die schöne Stimmung der Vorstellungen erahnen. Es sind genau solche Momente, die die Kinder jetzt nach der langen Zeit der Entbehrungen brauchen. So können sie wieder Freude haben, ihre Ängste überwinden und das starke Gefühl der Gemeinschaft spüren.


AR