Die Antwort: Was passiert an der ehemaligen Löwensafari?

Im August hatten wir uns mit der Frage "Was passiert an der ehemaligen Löwensafari?" an die Gemeinde gewandt.

Hintergrund waren die 2016 veröffentlichten Ankündigungen: "Durch Auskiesung die Einrichtung eines 2,2 ha großen See's, der grundwassergebunden Wasser enthält, daran angrenzend etwa 0,7 ha groß ein vorgelagertes Feuchtbiotop. Das sich anschließende Waldgebiet der ehemaligen Löwensafari soll für die Naherholung in Form eines Waldlehrpfades, Naturlehrpfades oder auch Walderlebnispfades nach der Auskiesung hergerichtet werden. Dafür sind bereits im Haushalt entsprechende Rückstellungen gebildet. Die für die Umsetzung dann erforderlichen liquiden Mittel resultieren aus dem Erlös der Auskiesung.
Das Gebiet insgesamt soll das Naherholungspotential der Gemeinde Selfkant weiterhin verbessern und den Menschen einen weiteren Raum für die Erholung vom Alltagsstress bieten. Im Rahmen einer einheitlichen Betrachtung erschließt dieses Areal, das auch die Kelten- und Hügelgräber erfasst, mit dem westlichsten Punkt und dem historischen Ensemble Millen sowie den Römerfunden bei Tüddern und der "Schiensweij" zwischen Tüddern und Millen ein umfassendes Stück unserer Heimatkulturgeschichte."

Mit Unterstützung von Toni Meiers wurde die Frage jetzt in der Gemeinderatssitzung vom 18.11. beantwortet:

Punkt 12 Anfrage SPD zum Safari See; Stellungnahme des Kämmerer Stefan Wever:

"Laut Genehmigung für die Auskiesung durch den Kreis Heinsberg wurden die Landschaftspflegerischen Aufgaben und die Schaffung von Ausgleichsflächen durch die Gemeinde Selfkant voll erfüllt. Die Anlegung des Naturlehrpfades und des vorgelagerten Feuchtbiotops waren nur ein Vorschlag. Der Rest des Geldes ist an der Errichtung des Zaunes entlang der Kreisstraße ausgegeben worden, welcher auch vorher nicht geplant war. Es gibt keine Rückstellungen mehr von der Auskiesung im Haushalt der Gemeinde."

 

UHu