Cantorij der Johanneskerk Sittard zu Besuch im Haus der Westgrenze und Kirche Millen

Cantorij der Johanneskerk Sittard zu Besuch im Haus der Westgrenze und Kirche Millen

Uwe Huchel | | 2 Min. Lesezeit

Die Cantorij nahm ihren diesjährigen Tagesausflug zum Anlass, das Haus der Westgrenze sowie die Kirche in Millen zu besuchen.
Nach dem Empfang im Schützenheim begrüßte der Vorsitzende der Heimatvereinigung, Paul Beckers, die Besucher im Haus der Westgrenze. Danach führte Historiker Guus Janssen die Gäste durch die Museumräume mit Artefakten und Ausstellungstücken aus der Stein- und Römerzeit sowie mit vielen weiteren, wertvollen Sehenswürdigkeiten. Paul Beckers begleitete die Besucher durch das Haus der Westgrenze, in dem die Zeit des Selfkants unter niederländischer Auftragsverwaltung von 1949 bis 1963 dargestellt ist. So manche „Schmugglergeschichte“, die sich in dieser Zeit abspielte, lebte wieder unter den Besuchern auf. Anschließend erfolgte der Besichtigung der über 1.000- jährigen St. Nikolaus Kirche, in der wiederum Guus Janssen die Besucher eindrucksvoll und in gekonnt interessanter Manier die Geschichte dieser Kirche näherbrachte. Die Sängerinnen und Sänger der Cantorij nutzen auch die Gelegenheit, in der Kirche einige musikalische Beiträge mit eigenem Organisten und eigener Dirigentin zu Gehör zu bringen. Abschließend erfolgte der gemütliche Teil des Tages mit regen Gesprächen und Gedankenaustausch bei einer Kaffeetafel im Schützenheim, die von den Mitgliedern der Heimatvereinigung, Stephanie Hacken, Hildegard Schönen und Finni Beckers zelebriert wurde. Vollgepackt mit schönen Erinnerungen aus der Schatzkammer des Selfkants traten die Besucher am frühen Abend ihre Heimreise an.

Das Foto zeigt die Besuchergruppe am Haus der Westgrenze mit Vorstandsmitgliedern der gastgebenden Heimatvereinigung Selfkant.

PB