Igel im Sommer

Igel im Sommer

Uwe Huchel | | 2 Min. Lesezeit

Zwischen Juni und August kommen die meisten Igelbabys zur Welt. Auch Igel leiden jedoch zunehmend unter anhaltender Hitze, trockenen Böden und Nahrungsmangel. Während gesunde Tiere nachts selbstständig Insekten jagen, benötigen sie in heißen Sommern oft menschliche Unterstützung, insbesondere durch das Bereitstellen von Wasser.

So helfen Sie Igeln bei Hitze und Trockenheit

  1. Wasser bereitstellen
  • Flache Schalen mit frischem Wasser im Garten aufstellen.
  • Wasser täglich wechseln.
  • Niemals Milch geben! Igel sind laktoseintolerant; Milch
    führt zu tödlichem Durchfall.
  1. Richtig füttern (bei anhaltender Trockenheit)

Durch harte Böden finden Igel kaum Regenwürmer oder Käfer. Ergänzendes Futter hilft vor allem säugenden Müttern.

  • Geeignet: Hochwertiges Katzen-Nassfutter (hoher Fleischanteil,
    ohne Getreide/Zucker) oder ungewürztes Rührei.

  • Ungeeignet: Kein Obst, kein Gemüse, keine Nüsse und keine Speisereste.

  1. Gefahren im Garten minimieren

Mähroboter: Niemals in der Dämmerung oder nachts laufen lassen; sie verletzen Igel oft tödlich.

Kellerfenster & Lichtschächte: Mit Gittern abdecken.

Gartenteiche: Eine Ausstiegshilfe (z. B. ein raues Brett) hineinlegen

Abschließendnoch ein kleines Video:

Ergänzungen durch eine Igelexpertin:

Die Fadentrimmer sind genau so schlimm. (wie die Mähroboter) Sie werden einfach unten in die Hecke gehalten wo die Igel ausgestreckt liegen bei der Hitze . Bitte immer vorher mal kurz nachschauen:

Vor allem kein Igelfutter geben ,in den meisten ist Getreide und Nüsse.

aktuelle Lage: "Wir können uns im Moment kaum retten. Nur kleine Igelbabys."

Quelle: https://www.facebook.com/p/Private-Igelrettung-BremerhavenCuxland-100085415023020/?locale=de_DE