Schwalbenmonitoring im Selfkant und Umgebung - wer hat Interesse mitzumachen?

Schwalbenmonitoring im Selfkant und Umgebung - wer hat Interesse mitzumachen?

Uwe Huchel | | 2 Min. Lesezeit

Ein Schwalbemonitoring hilft nicht nur dabei, die Bestände von Mehlschwalben und Rauchschwalben zu erfassen, sondern liefert auch wichtige Daten für den Artenschutz.

Nachstehend ein paar Gedanken, wie man das umsetzen und wofür Mitstreiter gesucht werden.

Schwalben sind Zugvögel. Das Monitoring findet hauptsächlich während der Brutsaison (Mai bis August) statt.

Zeitpunkt: Am besten suchst du die Nester zweimal pro Saison auf:

 Anfang/Mitte Juni: Erfassung der Erstbruten.
 
 Mitte/Ende Juli: Erfassung der Zweitbruten und Nachzügler.

Unterscheide klar zwischen den beiden häufigsten Arten:

Mehlschwalben beim Nestbau
Rauchschwalbe am Nest

Beim Zählen geht es nicht nur um die Anzahl der Lehmklumpen an der Wand. Du unterteilst die Funde in drei Kategorien:

Besetztes Nest: Du siehst Vögel ein- und ausfliegen, füttern oder Köpfe herausschauen. Auch frischer Kot am Nestrand oder auf dem Boden (Kotbrett) ist ein sicheres Zeichen.

Unbesetztes/Altes Nest: Das Nest ist baulich intakt, zeigt aber keine Anzeichen von Aktivität.

Nestneubau / Naturnest-Ansatz: Die Schwalben haben gerade erst angefangen zu bauen.

Damit deine Daten wertvoll sind, sollten sie systematisch notiert werden. Erstelle eine einfache Tabelle:

Ort/Adresse: Genaue Lage des Gebäudes.

Art: Mehl- oder Rauchschwalbe.

Anzahl der Nester: (Besetzt vs. Unbesetzt).

Besonderheiten: Gab es künstliche Nisthilfen? Wurden Nester mutwillig entfernt?

Was noch von Interesse ist:

Wann ist die erste Schwalbe gesichtet worden?
Wann ist die letzte Schwalbe in den Süden geflogen?

Wer Interesse hat mitzumachen, wendet sich bitte an:

Uwe Huchel
Buchenweg 4
52538 Selfkant

0172 1615 880

uwe@huchel.net

Süsterseel, März 2026

PS: Die ersten Schwalben sind übrigens schon da.