Die Gemeinde Selfkant und die Verfügbarkeit von Glasfaser-Internetzugängen – das passt!

Die Gemeinde Selfkant und die Verfügbarkeit von Glasfaser-Internetzugängen – das passt!

Uwe Huchel | | 2 Min. Lesezeit

Im Kreis Heinsberg werden bereits jetzt drei von vier Telekommunikationsanschlüsse über das Glasfaser-Netz ermöglicht. In der Gemeinde Selfkant liegt die Verfügbarkeit sogar bei 98,6%, NRW-weit hingegen nur bei 28,9% (Quelle: GlasfaserAtlas.NRW).
Um diese sehr gute Quote weiter auszubauen, hat der Kreis Heinsberg zusammen mit seinen 10 Kommunen vor einiger Zeit ein kreisweites Förderprojekt für den weiteren Glasfaser-Ausbau gestartet. Die bauliche Umsetzung erfolgt bereits seit Mai 2022 und vor kurzem konnte auf mehr als die Hälfte des dafür benötigten Tiefbaus zurückgeblickt werden. Einiges mehr als 250 von etwa 500 km Strecke sind kreisweit bereits gebaut. Nun beginnen auch die Arbeiten in der Gemeinde Selfkant, durch die 60 unterversorgte Adresspunkte einen Zugang zum Glasfaser-Netz bekommen.

Zur Bewerkstelligung dieser Strecke wird u.a. die Spülbohrung angewendet. Mit der AT-Boretec MT Powerdrill 22 XL können mehrmals täglich Bohrdistanzen von 350 bis 400m zurückgelegt werden.
Weitere technische Angaben zur Anlage:
175 PS starker Deutz Diesel Motor mit einem Drehmoment von 10.000 NM
650 Liter Bentonit-Pumpe mit einem Druck von 55 Bar
die Maschine wiegt mit Bohrgestänge 16,8 Tonnen.
maximale Zug/ Rückzugskraft 225 kN.
der zur Bohranlage zugehörige LKW mischt nicht nur das benötigte Bentonit an, sondern recycelt dieses ebenso wieder

Das Beitragsbild zeigt Herrn Bürgermeister Norbert Reyans (vierter v. links) vor der Bohranlage auf der K1 in Richtung des Westlichsten Punkts. Weitere bauähnliche Bohranlagen sind im gesamten Kreisgebiet im Einsatz und tragen dazu bei, dass das Förderprojekt bis Ende Q1 2024 abgeschlossen sein soll.

ME

Titelbild: Bürgermeister Norbert Reyans (vierter v. links), Adrian Cherek (Projektmanager Bau Fördergebiete, Deutsche Glasfaser Wholesale GmbH – zweiter v. links), Michael Eßer (Gigabitkoordinator Kreis Heinsberg – dritter v. links), Danny Freriksen (Projektleiter Siers GmbH – fünfter v. links) sowie weitere Vertreter des Tiefbauunternehmens.

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