Insgesamt sieben Vereine bewarben sich bei der Volksbank Heinsberg eG um die „Sterne des Sports“
Insgesamt sieben Vereine bewarben sich bei der Volksbank Heinsberg eG um die „Sterne des Sports“
Heinsberg – Auch in diesem Jahr hatte die Volksbank Heinsberg eG zusammen mit dem Kreissportbund Heinsberg alle Sportvereine der Region zur Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb „Sterne des Sports“ aufgerufen. Gesucht wurden Projekte und Initiativen aus den Bereichen Bildung und Qualifikation, Gesundheit und Prävention, Integration und Inklusion, Klimaschutz, Digitalisierung oder Demokratieförderung.
Insgesamt sieben Vereine aus der Region haben sich um den bronzenen Stern beworben. Folgende Vereine hatten ihre Bewerbungsunterlagen eingereicht: Ski- & Freizeitsport-Club Erkelenz e.V., FC Concordia Haaren, Zollsportverein Heinsberg 1977 e.V., Behindertensportgemeinschaft Heinsberg-Oberbruch e.V., TuS Hertha 1920 Hetzerath e.V., TuS Jahn Hilfarth e.V. 1900 und Freie Schwimmer Wegberg 1993 e.V.
Alle sieben Vereine hatten umfangreiche Bewerbungsunterlagen eingereicht, die von einer unabhängigen Jury bewertet wurden. Die Jury setzte sich aus Vertretern der Presse – Sylvie Heck (Radio 100,5), Peter Küppers (Heinsberger Zeitung am Sonntag) und Christos Pasvantis (Rheinische Post) – sowie Tanja Hütten (Sportlerin des Jahres), Guido Geiser (Ehrenamtspreisträger der Stadt Heinsberg, 2024), Jürgen Meuser (Vorsitzender des Kreissportbunds Heinsberg) und Dirk Cormann (Vorstandssprecher der Volksbank Heinsberg) zusammen.
Zur Preisverleihung am Dienstag, 26. August, waren Vertreter aller Vereine in die Hauptstelle der Volksbank eingeladen. Laurin Melms und Vorstand Ulrich Lowis führten durch die Veranstaltung.
Den dritten Platz errang der TuS Hertha Hetzerath 1920 e.V. mit seinem Sportangebot „Smovey“. Es richtet sich an Menschen mit angeborener oder erworbener Behinderung. „Smovey ist ein innovatives Schwingringsystem, bestehend aus einem Spiralschlauch, vier Stahlkugeln und einem Griffsystem mit Dämpfungselementen. Dies ermöglicht ein schonendes und aktivierendes Ganzkörpertraining“ erläuterte Vera van Ool. Das Training ist speziell auf Menschen mit Spastiken, Tremor oder nach einer Tumorerkrankung ausgerichtet und findet einmal in der Woche statt. Neben der gemeinsamen sportlichen Aktivität hat sich eine großartige Gemeinschaft entwickelt, die auch andere gemeinsame Aktivitäten durchführt. Die Altersspanne beträgt 35 bis 82 Jahre. Entstanden ist das Projekt ursprünglich in Kooperation mit der Lebenshilfe Heinsberg e.V. und wird inzwischen vom Verein weitergeführt. Für seine Leistung erhielt der TuS Hertha Hetzerath 1920 e.V. ein Preisgeld von 500 Euro.
Die Freien Schwimmer Wegberg 1993 e.V. jubelten über ihren zweiten Platz. Der Verein setzt sich mit Leidenschaft für die sportliche und persönliche Entwicklung junger Menschen ein, indem er Schwimmen als zentrale Lebenskompetenz fördert. Ziel ist es, dass jedes Kind – unabhängig von Herkunft, sozialen Umständen oder körperlichen Anforderungen – Zugang zum Schwimmsport erhält. Durch gezielte Talentförderung konnten bereits Nachwuchsathleten am NRW Kids Cup und anderen Meisterschaften teilnehmen. Die gute Inklusionsarbeit sorgt dafür, dass auch Kinder mit Beeinträchtigungen Zugang zum Schwimmsport erhalten. Brigitte Pattscheck erklärte „Der Verein möchte Kindern und Jugendlichen nicht nur sportliche Fähigkeiten vermitteln, sondern auch Werte wie Teamgeist, Respekt und Disziplin.“ Die Freien Schwimmer Wegberg 1993 e.V. freuten sich über 750 Euro.
Das Projekt „Vereint auf dem Platz“ stammt vom FC Concordia Haaren und belegte am Ende den ersten Platz. Das Kooperationsprojekt des FuD (Familien unterstützenden Dienst) der Lebenshilfe Heinsberg e.V. und dem FC Concordia Haaren 1912 e.V. beinhaltet eine inklusive Fußballmannschaft, die regelmäßig in Haaren trainiert. Viel ehrenamtliches Engagement leisten Trainer sowie FuD-Assistenten, die Kindern mit und ohne Behinderung eine offene und zugängliche Sportmöglichkeit anbieten. Die Mannschaft besteht aus 20 Kindern, die von einem Trainerteam von etwa acht Personen betreut werden. Ziel ist der Spaß und die Inklusion im Sport – ganz ohne Leistungsdruck. Die Kinder erleben hier die Freude am Spiel und den Spaß im Team, wobei Freude und Zusammenhalt im Mittelpunkt stehen. Außerdem soll ein erster und im Idealfall auch langfristiger Kontakt zum Thema und der Umgang mit Menschen mit Behinderung und Inklusion geschaffen werden. Timm Thönnessen, Trainer der Mannschaft, „Einige Jugendspielerinnen haben so einen Zugang zu Kindern mit Behinderung gefunden und engagieren sich nun seit zwei Jahren mit viel Leidenschaft und Herz für die Mannschaft.“ Ulrich Lowis und Jürgen Meuser überreichten Tim Thönnessen den bronzenen „Stern des Sports“ und ein Preisgeld von 1.000 Euro.
Concordia Haaren hat durch den Erfolg in Heinsberg jetzt die Chance, auf Landesebene den silbernen „Stern des Sports“ zu erringen. Sollten sie hier ebenfalls erfolgreich sein, dürfen sie in Haaren weiter träumen. Schließlich geht es hier um den goldenen „Stern des Sports“ und eine Siegprämie von 10.000 Euro. Die Vertreter der Jury und alle anderen Vereine drücken den Haarenern die Daumen.
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