Sicher Arbeiten in Höhen und Tiefen

Sicher Arbeiten in Höhen und Tiefen

Uwe Huchel | | 2 Min. Lesezeit

Gangelt (ots) 12.11.2023 – 10:45

Einsatzkräfte gelangen immer wieder in gefährliche Situationen. Um sich gegen die Folgen dieser Gefahren zu schützen, tragen die Einsatzkräfte eine Persönliche Schutzausrüstung (PSA), bestehend aus Uniform, Helm, Handschuhe und Stiefel. Je nach Einsatzlage wird die PSA noch erweitert, sei es mit Atemschutz gegen giftigen Brandrauch, mit Schnittschutz bei arbeiten mit Motorsägen oder mit einer Sicherung gegen den Absturz aus Höhen. Letzteres war nun Thema eines Lehrgangs bei der Feuerwehr Gangelt

Wenn Einsatzkräfte der Feuerwehr alarmiert werden muss es schnell gehen. Menschen in Not benötigen Hilfe, Sachwerte müssen geschützt und Umweltschäden verhindert werden. Dabei muss jeder Handgriff sitzen um auch die eigenen Kräfte zu schützen. Während die Atemgifte im Brandrauch durch Nase und Auge wahrnehmbar sind, schwebt die latente Gefahr eines Absturzes eher unsichtbar mit. Insbesondere bei Nachlöscharbeiten, wenn die große Gefahr gebannt wurde, sinkt die Anspannung und Einsatzkräfte verlieren die latente Gefahr eines Absturzes schnell aus dem Focus. Aus diesem Grund widmete sich nun ein rund 35-stündiger Lehrgang diesen Thema. Erstmalig wurde zudem im Anschluss an die klassischen Lehrinhalte der Absturzsicherung die Einfache Rettung aus Höhen und Tiefen (ERHT) ausgebildet. In der Feuerwehr hat sich in den vergangenen Jahren ein vierstufiges System etabliert: "Halten/Rückhalten", "Absturzsicherung", "Einfache Rettung aus Höhen und Tiefen" und die "Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen". Die Stufe "Einfache Rettung aus Höhen und Tiefen" ermöglicht es, Personen mit Hilfe einfacher seilunterstützender Technik zu retten. Im Vergleich zu der "Speziellen Rettung aus Höhen und Tiefen" ist zum einen die Grenzen bei der einfachen Rettung auf 30 Meter. Die sechs Teilnehmer aus der Feuerwehr Gangelt dienen zukünftig als Multiplikatoren um das Thema Absturzsicherung in den sieben Einheiten präsenter zu machen. Hierzu soll das Thema auch in den kommenden Monaten weiter vertieft werden. Folgende Teilnehmer haben den Lehrgang erfolgreich absolviert: Karima Peters (Löscheinheit Stahe-Niederbusch), Ben Palasdies (Löscheinheit Schierwaldenrath), Dominik Breukers (Löscheinheit Gangelt), Luca Schulten (Löscheinheit Breberen), Pascal Tobien (Löscheinheit Birgden), Hendrik Görgens (Löscheinheit Schierwaldenrath)

Aehnliche Artikel

SC Selfkant zu Gast bei Fortuna Sittard

SC Selfkant zu Gast bei Fortuna Sittard

Durch die Kooperation mit dem niederländischen Erstligisten war der SC Selfkant mit der Jugendabteilung am 29.11.2025 zu Gast im Stadion von Fortuna Sittard – ein unvergessliches Erlebnis für unsere kleinen Nachwuchskicker! Nach einem gemütlichen Beisammensein und einem kleinen weihnachtlichen Saisonabschluss – mit Fritten und Snacks gestärkt – machte sich unsere Jugendabteilung anschließend auf den Weg zum Stadion. 🎄🍟⚽ Die Mädels und Jungs durften gemeinsam echte Stadionluft schnuppern, spa

Uwe Huchel
Nikolausfeier beim SC Selfkant – Ein voller Erfolg!

Nikolausfeier beim SC Selfkant – Ein voller Erfolg!

Im prall gefüllten Sportheim durften wir am vergangenen Dienstag über 80 strahlende Kinder begrüßen. Die Freude war groß, als endlich der Nikolaus zu Besuch kam! Eine unserer Jugendspielerinnen trug eine wunderschöne Nikolausgeschichte vor, die alle in ihren Bann zog. Gemeinsam wurden fröhliche Weihnachtslieder gesungen – ein Moment voller Gemeinschaft und Vorfreude. Zum Abschluss überraschte der Nikolaus jedes Kind mit einem Weckmann (Vielen Dank an die Bäckerei Stassen) und einem Getränk. E

Uwe Huchel
Hebammen kämpfen um ihre Existenz

Hebammen kämpfen um ihre Existenz

Es kommt ja nicht oft vor, dass man sich im direkten Blickkontakt direkt an den Bundeskanzler Deutschlands wenden kann. Julia Jansen und Kerstin Winkel aus der Region ist das in der ARD „Arena“ am Montag gelungen. Durch den neuen Hebammenhilfevertrag, der seit 1. November gilt, hätten viele freie Hebammen Einkommenseinbußen von bis zu 40 Prozent erlätuerte Kerstin Winkel. "Wir können unsere berufliche Tätigkeit damit nicht mehr aufrechterhalten", erklärte sie dem Kanzler. Und dann: "Wie können

Uwe Huchel