„Zwischen Licht und Stille“ – Junge Künstler:innen stellen persönliche Rückzugsorte aus
„Zwischen Licht und Stille“ – Junge Künstler:innen stellen persönliche Rückzugsorte aus
Öffentliche Vernissage im Rathaus Gangelt gibt beeindruckende Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt der Schüler:innen der Gesamtschule Gangelt-Selfkant
Am 5. Juni 2025 öffnete das Rathaus Gangelt seine Türen für eine ganz besondere Ausstellung: Unter dem Titel „Zwischen Licht und Stille – Ein Refugium der Seele“präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Gangelt-Selfkant ihre impressionistischen Gemälde im Rahmen einer öffentlichen Vernissage. Von 14 bis 16 Uhr konnten Besucher:innen die Werke bestaunen und mit den jungen Künstlerinnen und Künstlern ins Gespräch kommen.
Die Ausstellung ist das Ergebnis einer gelungenen Kooperation zwischen der Gesamtschule Gangelt-Selfkant und der Gemeinde Gangelt. Bereits zum vierten Mal stellte Bürgermeister Guido Willems das Rathaus als öffentlichen Ausstellungsort zur Verfügung. In seiner Begrüßung zeigte sich Willems beeindruckt von der Kreativität und dem Mut der jungen Künstler:innen, persönliche Themen so offen darzustellen und würdigte das Engagement der Beteiligten. Auch Schulleiter Robert Roßmüller fand in einem kurzen Vortrag wertschätzende Worte und lobte den besonderen Stellenwert von Kunstprojekten dieser Art für die Persönlichkeitsentwicklung der Schülerinnen und Schüler.
Anja Hinz (Kunstlehrerin) schilderte in ihrer Einführung die Herausforderungen und Erlebnisse des Unterrichtsprojekts, das sich über mehrere Monate erstreckte. Besonders war in diesem Jahr, dass die Werke im Stil des Impressionismus entstanden, bei dem sichtbare Pinselstriche und lebendige Farbflächen bewusst eingesetzt wurden — ein Stilbruch für viele Schülerinnen und Schüler, die an saubere und detailgetreue Malweise gewöhnt waren. „Manche haben jede Stunde für taktische Teambesprechungen genutzt, andere waren frühzeitig fertig und haben Klassenkamerad:innen unterstützt, und wieder andere haben ihr Bild mutig komplett überarbeitet oder sich leise und stetig vorangearbeitet. Entstanden sind dabei 43 sehr individuelle Gemälde, die persönliche Rückzugsorte zeigen — reale, virtuelle oder emotionale Räume, in denen unsere jungen Künstler:innen Kraft und Ruhe finden“, betonte die Lehrerin in ihrer Ansprache.
Im Anschluss an die Begrüßung und die Vorträge startete der dynamische und zugleich gemütliche Ausstellungsrundgang. In insgesamt sechs Präsentationsrunden stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Werke vor. Die Künstler:innen präsentierten dabei nicht nur Titel und Thema ihrer Arbeiten, sondern gaben auch persönliche Einblicke in ihre Intentionen und den teils herausfordernden Entstehungsprozess.
Die Atmosphäre der Vernissage war geprägt von anregenden, spannenden Gesprächen zwischen den jungen Künstler:innen und den zahlreichen Gästen. Viele Besucher:innen nutzten die Gelegenheit, mehr über die Gedanken und Gefühle hinter den farbenfrohen und ausdrucksstarken Arbeiten zu erfahren. Besonders erfreulich war die positive Resonanz auf das methodische Konzept, das neben der Ausstellung auch eine offene Gesprächsplattform für Schüler:innen und Öffentlichkeit schuf.
Am Ende stand fest: Kunst kann Brücken schlagen, Einblicke gewähren und Dialoge anregen — und das auf beeindruckende, authentische Weise, wie diese Ausstellung erneut bewiesen hat.
DL












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